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Studie: Personalisierung steigert Umsatz um 40%

McKinsey zeigt: Unternehmen mit exzellenter Personalisierung erzielen 40% mehr Umsatz. Was bedeutet das für Ihre Website – und wie setzen Sie es praktisch um?

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Roman VolkovGründer, Interaktivrechner
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Studie: Personalisierung steigert Umsatz um 40%

Die Studie im Überblick

McKinsey & Company hat in ihrem "Next in Personalization 2021 Report" über 1.000 Unternehmen und deren Personalisierungsstrategien analysiert. Die zentrale Erkenntnis:

40%

mehr Umsatz durch Personalisierung

71%

der Konsumenten erwarten Personalisierung

76%

sind frustriert ohne personalisierte Erlebnisse

"Companies that excel at personalization generate 40 percent more revenue from those activities than average players." — McKinsey & Company, Next in Personalization 2021

Die vollständige Studie finden Sie auf mckinsey.com.

Was bedeutet "Personalisierung" konkret?

McKinsey definiert Personalisierung als die Fähigkeit, relevante Erlebnisse basierend auf individuellen Nutzerdaten zu schaffen. Das klingt abstrakt, lässt sich aber in drei Stufen einteilen:

Stufe 1: Segment-basiert

Nutzer werden in Gruppen eingeteilt (z.B. "Kleinunternehmen", "Enterprise"). Jede Gruppe sieht angepasste Inhalte.

Stufe 2: Verhaltens-basiert

Die Website reagiert auf das Verhalten des Nutzers – welche Seiten besucht wurden, wie lange, welche Aktionen durchgeführt wurden.

Stufe 3: Echtzeit-individuell

Der Nutzer erhält in Echtzeit personalisierte Ergebnisse basierend auf seinen eigenen Eingaben.

Tipp
Interaktive Rechner sind ein Beispiel für Stufe 3: Der Besucher gibt seine spezifische Situation ein und erhält ein individuelles, auf ihn zugeschnittenes Ergebnis.

Warum funktioniert Personalisierung so gut?

Die Studie identifiziert drei psychologische Mechanismen:

1. Relevanz reduziert Entscheidungsaufwand

Wenn ein Besucher nur Informationen sieht, die für ihn relevant sind, muss er weniger filtern. Das senkt die kognitive Last und macht Entscheidungen leichter.

Beispiel: Ein Preisrechner zeigt direkt den Preis für die spezifische Konfiguration des Nutzers – statt einer generischen Preisliste mit 15 Optionen.

2. Personalisierung signalisiert Verständnis

Wenn eine Website "versteht", was der Besucher braucht, entsteht Vertrauen. Der Besucher fühlt sich als Individuum behandelt, nicht als anonyme Traffic-Quelle.

3. Konkrete Zahlen sind überzeugender

Ein generisches "Sie können bis zu 50% sparen" ist weniger überzeugend als ein personalisiertes "Basierend auf Ihrer Eingabe: Sie sparen 12.340 € pro Jahr."

Generisch vs. Personalisiert

AnsatzBeispielWirkung
Generisch"Sparen Sie bis zu 50%"Vage, unglaubwürdig
Personalisiert"Sie sparen 12.340 € bei 25 Mitarbeitern"Konkret, nachvollziehbar

Praktische Umsetzung für B2B-Websites

McKinsey empfiehlt einen schrittweisen Ansatz:

Schritt 1: Daten sammeln (ohne Friction)

Der erste Fehler vieler Unternehmen: Sie fragen zu früh nach zu vielen Daten. Personalisierung funktioniert besser, wenn Daten implizit gesammelt werden.

Ein interaktiver Rechner sammelt wertvolle Informationen – Unternehmensgröße, Budget, Zeitrahmen – ohne dass es sich wie ein Verhör anfühlt.

Schritt 2: Sofortigen Mehrwert liefern

Die gesammelten Daten sollten sofort zu einem personalisierten Ergebnis führen. Der Besucher gibt Informationen und erhält im Gegenzug etwas Wertvolles.

EingabePersonalisiertes Ergebnis
UnternehmensgrößePassende Preisstufe
Aktueller ProzessSpezifisches Einsparpotenzial
ZeitrahmenPriorisierte Empfehlungen

Schritt 3: Kontinuierlich optimieren

McKinsey betont: Personalisierung ist kein Projekt, sondern ein Prozess. Die besten Unternehmen testen kontinuierlich, welche Personalisierungen die größte Wirkung haben.

Die Kehrseite: Was passiert ohne Personalisierung?

Die Studie zeigt auch die negativen Effekte fehlender Personalisierung:

Achtung
**76% der Konsumenten** sind frustriert, wenn sie keine personalisierten Erlebnisse bekommen. Und Frustration führt zu Absprung.

In Zahlen:

  • 71% erwarten, dass Unternehmen personalisierte Interaktionen liefern
  • 76% sind frustriert, wenn das nicht passiert
  • 78% kaufen eher wieder bei Unternehmen, die personalisieren

Fazit: Personalisierung als Wettbewerbsvorteil

Die McKinsey-Studie macht deutlich: Personalisierung ist kein "Nice-to-have" mehr. Unternehmen, die personalisierte Erlebnisse bieten, erzielen messbar bessere Ergebnisse.

Für B2B-Websites bedeutet das:

  • Weg von generischen Preislisten hin zu individuellen Kalkulationen
  • Weg von "Kontakt aufnehmen" hin zu "Berechnen Sie Ihr Ergebnis"
  • Weg von One-Size-Fits-All hin zu maßgeschneiderten Empfehlungen

Interaktive Rechner sind eine der praktischsten Methoden, um Personalisierung auf Ihrer Website umzusetzen – ohne monatelange IT-Projekte.


Quelle: McKinsey & Company, "The value of getting personalization right—or wrong—is multiplying", November 2021

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RV

Roman Volkov

Gründer, Interaktivrechner

Webentwickler, spezialisiert auf Conversion-Optimierung.